Das Sommerloch – Tipps für Heilpraktiker

Welcher Selbständige kennt das nicht?

Irgendwann erwischt einen: Das Sommerloch.

1. Hat es Sie kalt erwischt? – Nutzen Sie die ZeitSommerloch auf einer einsamen Insel

Konnten Sie sich nicht vorbereiten, weil der Einbruch so plötzlich kam? Dann nutzen Sie die Zeit sinnvoll für folgende Projekte:

  • Schaffen Sie mal gründlich Ordnung und entrümpeln Sie Ihre Praxisräume (Bücher, Zeitschriften, alte Ordner, leider verstorbene Pflanzen und und und).
  • Überprüfen Sie Ihr Ordnungssystem, Ihren Kalender und Ihre Ablage (Können Sie noch etwas vereinfachen?)
  • Schreiben Sie Rechnungen und bringen Sie Ihre Buchhaltung und Ihre Patientenkarteien auf den neuesten Stand.
  • Lesen Sie ein paar Fachbücher, die Sie schon lange lesen wollten.
  • Versenden Sie einen Newsletter? Schreiben Sie auf Ihrer Homepage aktuelle Artikel? Jetzt wäre die Zeit, diese vorzubereiten.
  • Überprüfen Sie Ihre Vorräte (Arzneien, sonstiger Praxisbedarf, Büromaterial) und füllen Sie diese auf.
  • Bereiten Sie Ihre Steuererklärung vor (ich weiß, spätestens jetzt wünschen Sie sich, Sie hätten den Artikel nicht gelesen…)

 

2. Machen Sie es, wie Ihre Patienten – gönnen Sie sich Urlaub!

Nehmen Sie jetzt spontan ein paar Tage frei und seien Sie dann ausgeruht wieder für Ihre Patienten da. Wenn sich dieses Sommerloch jedes Jahr wiederholt, dann versuchen Sie Ihren Urlaub auch dann zu legen, wenn die meisten Ihrer Patienten weg sind.

 

3. Bereiten Sie sich auf das nächste Sommerloch vor:

Ich kenne kaum einen, der im Sommer nicht in Urlaub fährt, oder zumindest zuhause Urlaub macht. Behandeln Sie in Ihrer Praxis viele Kinder, können Sie also recht sicher sein, dass in der Ferienzeit Ihres Bundeslandes wesentlich weniger „kleine“ Patienten in Ihrer Praxis sein werden. Neben der eigentlichen Urlaubszeit kommt dann noch die Vor- und Nachbereitung hinzu. Wir sind dann mit Kofferpacken und sonstigen Dingen beschäftigt und werden – außer in akuten Fällen – eher keinen Termin beim Heilpraktiker vereinbaren.

Was Sie tun können:

Bieten Sie vor Beginn der Urlaubszeit Urlaubsvorsorgetermine an. Sie können an solchen Terminen Ihre Patienten beraten, welche „Gesundheitsgefahren“ an ihrem Urlaubsort „lauern“, Sie können mit dem Patienten die Urlaubsapotheke zusammenstellen und auch vielleicht sogar das ein oder andere individuelle homöopathische Mittel empfehlen. Ernährungsberater könnten über bestimmte Lebensmittel aufklären, die besonders bekömmlich sind, oder lieber nicht gegessen werden sollten. Heilpraktiker mit Massageageboten können „gefährdeten“ Patienten spezielle Übungen zeigen, die gegen Rückenschmerzen und Nackensteifheit aufgrund des Hotelbettes helfen. Ich bin sicher, Ihnen fällt da noch viel mehr ein.

Genauso könnten Sie Urlaubsnachsorgetermine anbieten. Je nach Urlaubsland macht es Sinn, sich mal die Haut anzuschauen, oder den Darm näher zu inspizieren. Menschen mit Rückenproblemen freuen sich über eine Massage oder Sie können bei Kindern die Insektenstiche prüfen.

Für alle dagebliebenen Patienten könnten Sie Seminare oder Event-Workshops anbieten, wie: Einen Sommer-Kneipp-Tag, grüne Eis-Smoothies zubereiten, Sporttage, Sommermassagen mit Fruchtölen, schöne Füsse für schöne Sandalen, Hausmittel für strahlende Haut selbst herstellen, ….

 

5. Bereiten Sie sich auch im Bereich der Finanzen vor:

Legen Sie in den gut gehenden Herbst- und Windermonaten eine kleine „Reserve“ an, damit Sie in den Sommermonaten nicht in Schwierigkeiten kommen. Dann ist der Druck auch nicht ganz so groß.

 

4. Nutzen Sie die Zeit zur Praxisexpansion

Sie wollten sich ja vielleicht schon länger vergrößern, andere Verfahren mit aufnehmen, ein neues Praxiskonzept entwerfen, die Homepage auf Vordermann bringen, Kurse oder Seminare anbieten… Bloß wie?

Hier stehe ich Ihnen gerne zur Seite.

Lassen Sie uns gemeinsam planen, Wünsche aus Ihrem Inneren kitzeln, Ziele festlegen, Konzepte entwickeln, To Do-Listen schreiben und uns der Magie der Expansion hingeben. Das geht wundervoll mit Eiskaffee und Sommerfrische. Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Energie zum Durchhalten und Umsetzen einiger Tipps.

Ihre

Claudia Hönig

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