Praxisgründung:

Ob eine Praxisgründung einer Heilpraktikerpraxis erfolgreich verläuft, hängt wesentlich von einer guten Planung ab.  Es heißt nicht umsonst „Gut geplant ist halb gewonnen“.  Genau hier begehen viele Existenzgründer Fehler. Sie denken oft,  das wird schon irgendwie.

Leider wird es oft nicht, auch nicht irgendwie. Etwa 80 % aller Heilpraktiker geben daher ihre Praxis wieder auf.

Wir möchten nicht, dass Sie zu diesen 80 % gehören.  Erlauben Sie uns daher,  Sie zu unterstützen, damit Sie gut starten und vor allem erfolgreich bleiben.  

Ihre nächsten Schritte:

Wir schenken Ihnen unser Gründungskonzept – laden Sie sich es sich herunter und füllen Sie es aus (Zum Gründungskonzept)

Wenn Sie gründen wollen, Ihr Konzept steht, dann ist es wichtig, auch ins TUN zu kommen. Deshalb unser Rat: Erstellen Sie für sich selbst eine 90 Tage To-Do-Liste Ihrer nächsten Schritte. Diese Liste ist der Anfang. Sicherlich werden Sie danach die nächsten Listen erstellen. Bitte beachten Sie: Jede To-Do sollte an einem Tag umgesetzt werden können.  

Ihre erste Liste: 

Diese wird aus Inhalten bestehen, wie weitere Informationen einholen (wie z. B. das Ausfüllen des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung), Webinare besuchen, Wissen sammeln. Machen Sie sich darüber eine genaue Liste, was Sie alles noch brauchen. Hier können Sie sich leicht verzetteln, deshalb ist es so wichtig, dass Sie hier gründlich planen. Das Planen allein darf schon 1 – 3 Tage in Anspruch nehmen. 

Zu einzelnen Themen bieten wir kostengünstige Webinare und Kurse an. Schauen Sie einfach weiter unten auf der Seite. 

Ihre nächsten Listen:

Jetzt planen Sie die nächsten 90 Tage. Versuchen Sie, in diesem Rhythmus zu bleiben. Nach Ihrer Wissenssammlung gehen Sie in die Umsetzung: Räume, Praxisanmeldung, Zusammenstellung Ihres Angebotes, Wer ist Ihre Zielgruppe? Welche Preise wollen Sie nehmen? Texte entwerfen,  Webseite, Logo, Visitenkarten, Briefpapier, Strukturen und Konzepte zur Praxisführung, Abrechnung, Buchhaltung, Behandlungsverträge etc. 

Teilen Sie sich große Punkte auf. Auch hier sollte jede einzelne To-Do an einem Tag erledigt werden können. 

Hier ist Ihr Commitment gefragt. Schaffen Sie sich Freiraum für Ihre Selbständigkeit. Und genau hier scheitern die meisten Praxisgründungen. Bleiben Sie am Ball. Suchen Sie sich Sparingspartner, die Sie immer wieder ermutigen. Sie können auch mit sich selbst Belohnungen vereinbaren. 

Eine Praxisgründung kostet Zeit und Nerven. Sie müssen sich mit Themen auseinandersetzen, die Ihnen fremd erscheinen. Es ist eine Herausforderung sowohl im „Außen“ als auch im „Innen“. Hier können sich alte Ängste und Zweifel melden, die Sie vielleicht gar nicht mehr auf dem Zettel hatten. 

Nicht immer ist das eigene Umfeld begeistert über die Pläne, sich selbständig zu machen. Suchen Sie sich daher Gleichgesinnte und tauschen Sie sich aus. Oft kann man sich gegenseitig helfen. Er tut gut, zu sehen, dass viele mit den gleichen Problemen kämpfen. 

Schneller und einfacher geht eine Praxisgründung mit einem Mentor an der Seite. Dies kann jemand sein, der selbst schon erfolgreich gegründet hat oder aber eine Unternehmensberatung, wie wir es sind. 

Im Gespräch entdecken wir oft erst unsere eigenen Unsicherheit in Bezug auf unsere Angebote, die Preise und unser Ziel. Wichtig ist, dass er/sie sich wirklich mit Ihren Themen auskennt und Sie weiterbringt. Halbwissen von anderen kann Sie teuer zu stehen kommen. 

Ein weiterer sehr wichtiger Faktor Ihrer Selbständigkeit! Lernen Sie frühzeitig zu Delegieren und suchen Sie sich Experten für das jeweilige Aufgabengebiet. Es ist einfach nicht möglich, als Selbständiger alles wirklich selbst zu machen. Ja, es kostet Sie Geld. Es kostet Sie aber noch viel mehr Geld, sich alles Selbst anzueignen. Vor allem kostet es Sie Zeit, die Sie nicht haben. 

Es kann Sie noch viel teurer zu stehen kommen, wenn Sie die Dinge selbst machen und diese nicht gut umgesetzt werden, wie eine falsche Steuererklärung; Printmedien, die einfach nicht professionell aussehen; Eine Webseite, die Ihnen keine Kunden bringt; ein Geschäftsplan, der nicht zu Ihnen passt und Sie nicht glücklich machen wird. 

Denken Sie daran: Sie werden nach Ihrem Außenauftritt beurteilt. Würden Sie sich selbst buchen? 

Selbst wenn Sie einen Nebenjob annehmen müssten, um das Geld zu haben, ist es in den allermeisten Fällen immer noch besser, als die Dinge – eher schlecht  und mit viel Zeitaufwand und Stress – selbst zu machen. 

Treten Sie unserer Netzwerkgruppe bei.
Dort finden Sie Gleichgesinnte.

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