Gastbeitrag: Virtual Reality Angebote in der Heilpraktikerpraxis (Psychotherapie)

Gastbeitrag von Carola Epple

Würdest Du Dich von einem Lungen-Spezialisten am Herzen operieren lassen? In der Medizin ist eine Spezialisierung selbstverständlich. Auch für Dich als Heilpraktiker:in für Psychotherapie ist ein Schwerpunkt für Deine Praxis ist sinnvoll, damit Du Deine Klient:innen wirksam unterstützen kannst. In diesem Blogartikel schauen wir uns an, warum eine Spezialisierung für Deine Praxis sinnvoll ist, und wie ein Virtual Reality-Angebot Dich bei Deiner erfolgreichen Positionierung unterstützen kann. 

 

Leidensdruck trifft auf Verfahren Wenn Menschen psychotherapeutische Unterstützung suchen, dann suchen sie nicht nach einem Verfahren wie EMDR, Hypnose oder Virtual Reality. Im Zweifelsfall wissen sie gar nicht genau, was sich dahinter verbirgt. Sondern sie leiden unter ihren Ängsten, unter Schlafstörungen, es fällt ihnen schwer ihren Alltag zu bewältigen. Sie haben einen Leidensdruck, gegen den sie etwas tun wollen oder müssen. Auf der anderen Seite stehst Du: Du hast Methoden und Verfahren erlernt, um Klient:innen mit bestimmten Symptomen zu helfen. Du hast Erfahrungen gesammelt und weißt, wie Du sie unterstützen kannst ihre Ängste zu überwinden und letztlich ihren Alltag zu verbessern.

 

„Dieser Moment, wenn die Anspannung nachlässt“

Du arbeitest auf diese Momente hin, wenn Dir Klient:innen berichten und Du ihnen ansiehst – Ihr seid einen Schritt weiter gekommen! Dieser Moment, wenn die Anspannung nachlässt. Die Klientin konnte mit dem Auto zur Arbeit fahren. Dann weißt Du wieder, warum Du Therapeut:in geworden bist! Aber sind wir ehrlich: Diese Momente sind oft mühsam erarbeitet. Sie brauchen Zeit, Geduld und Deine ganze Erfahrung. Du wünscht Dir Klient:innen, mit denen Du wirklich weiter kommst – um abends erschöpft und zufrieden auf die Couch zu sinken, anstatt die Leere mit Schokolade oder einem Glas Rotwein zu füllen.

Warum ein Praxis-Schwerpunkt sinnvoll ist
Bei allem Idealismus: Es ist nicht realistisch, allen zu helfen, die zu Dir kommen. Dann müsstest Du Dich auf so unterschiedlichen Gebieten wie Sucht- und Traumaspezialist:in, Expertin für ADHS, Depressionen und Traumafolgestörungen, Transgender-Orientierung fachlich und praktizierend fit halten. Nicht umsonst haben auch Mediziner eine Spezialisierung. Auch wenn es sich erst einmal beängstigend anfühlt oder Du niemanden ausgrenzen möchtest: eine Spezialisierung, ein Schwerpunkt für Deine Praxis ist sinnvoll – für Deine Klienten, aber auch für Dich selbst.

Wenn Du auf Deiner Website und Deinem gesamten Außenauftritt explizit kommunizierst, dass Du Spezialist:in für Traumatherapie, Angstpatient:innen oder Stress- und Burnoutbehandlung bist, dann werden sich diese Klient:innen sofort angesprochen fühlen. Und das führt letztlich dazu, dass die richtigen Interessenten bei Dir anfragen, diejenigen, denen Du mit Deiner Spezialisierung und Deinem „Werkzeugkasten“ auch wirklich weiterhelfen kannst.

Emotionales Erleben in die Therapiestunde bringen: Mit Virtual Reality

Egal wie die Beschwerden und die Diagnose lautet: Die Arbeit an und mit Emotionen ist der gemeinsame Nenner in der Psychotherapie. Mit speziell konzipierten, virtuellen Therapieumgebungen kannst Du genau die Situationen herstellen, die Du für Deinen Klienten gerade brauchst. Wenn Du Dich jetzt fragst: Virtuell? Also mit Virtual Reality-Brille? Wie soll das denn funktionieren? Tatsächlich kannst Du mit dieser Technologie überraschend einfach und auf Knopfdruck realistische Szenen erschaffen, in die Deine Klient:innen richtig eintauchen. Das klingt zwar futuristisch, erste Studien dazu gab es aber bereits Mitte der 90er-Jahre. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Untersuchungen und Meta-Studien zu unterschiedlichen Aspekten bei der Nutzung von Virtual Reality in der Therapiestunde. Sogar in der aktuellen S3 Leitlinie zur Behandlung von Angststörungen wird Virtual Reality bei der Behandlung spezifischer Phobien empfohlen.

 

Virtual Reality mit dem Smartphone nutzen

Lange Zeit war diese Technologie Uni-Kliniken und spezialisierten Krankenhäusern vorbehalten. Inzwischen finden aber alltagstaugliche Systeme in die Praxen von Niedergelassenen. Die einfachste Möglichkeit, Virtual Reality zu nutzen ist etwas, das Du wahrscheinlich sowieso immer bei Dir trägst: Dein Smartphone. Bei der Smartphone-VR-Variante fungiert das Handy als Wiedergabegerät und Du schiebst es in die Klappe oder Schublade einer einfachen VR-Brille hinein. Schon kann es losgehen.

 

Tatsächlich kannst Du schon mit Smartphone-VR erstaunlich einfach echte Gefühle erwecken und damit zielgerichtet arbeiten – und zwar für ganz unterschiedliche Klient:innen:

  • Dein Angstpatient bricht bei einer virtuellen Tunnelfahrt in Zittern und kalten Schweiß aus oder empfindet lähmende Angst vor dem strengen Blick eines simulierten Lehrers.
  • Mit der trockenen Alkoholikerin erarbeitest Du in einer Verlockungssituation an der virtuellen Bar Bewältigungsstrategien, wenn Max der Barkeeper Getränke anbietet und Begleiter zum gemütlichen Trinken an der Bar einladen
  • Mit realistischen Umgebungen unterstützt Du Traumapatienten dabei, sich einen sicheren inneren Ort aufbauen, zum Beispiel unter Wasser mit bunten Fischen und Korallen.
  • Ein virtueller Waldspaziergang im Sonnenuntergang hilft Deinem Klienten mit depressiver Verstimmung, das Ende des Tages einzuläuten und leichter zur Ruhe zu kommen.
  • Du unterstützt das „Ankommen“ vor der Stunde schon im Wartezimmer – mit virtuell mümmelnden Zwergkaninchen und Meerschweinchen oder putzigen Alpakas – so kommen Deine Klienten entspannter in der Stunde an, als wenn sie bis zur letzten Sekunde hektisch durch Instagram scrollen.

Virtual Reality „macht“ selbst keine Therapie. Dafür braucht es Dich als Therapeut:in. Du siehst Deine Klienten vor Dir, Du kennst ihre Geschichte, Du ordnest ihre Reaktionen ein. Und Du entscheidest natürlich auch, welches therapeutische Werkzeug angemessen und zielgruppenadäquat ist, um das Therapieziel zu erreichen.

Mit einem Virtual Reality-Angebot musst Du Deine Praxis nicht neu erfinden. Im Gegenteil! Vielmehr baust auf Deiner Spezialisierung und Erfahrung auf.

Und damit schließt sich der Kreis zum Thema Spezialisierung: Virtual Reality ist auch ein Tool, mit dem Du Deine Expertise und Deinen Schwerpunkt hervorheben und sinnvoll ergänzen kannst. Und das kannst Du für Deinen Außenauftritt einsetzen.

 

Ganz konkret unterstützt Dich ein Virtual Reality-Angebot dabei:

  • Deine Expertise und Deinen Schwerpunkt hervorzuheben und zu ergänzen
  • Neugier für Deine Arbeit zu wecken Anlass für Gespräche und Anfragen zu bieten
  • ein griffiges und spannendes Thema für Deine Website, Vorträge, Social Media und sogar für Pressearbeit anzubieten
  • Dich im Erstgespräch abzuheben
  • zusätzlichen Service und ein neues innovatives Tool für Deine Klient:innen zu bieten
  • Dich im Lauf der Zeit als Expert:in für Dein Thema und Deine Spezialisierung zu positionieren
  • leichter diejenigen Klient:innen zu gewinnen, mit denen Du die besten Ergebnisse erreichst und die Dich erfüllen und bei denen Du sofort innerlich „ja!“ rufst.
  • letztlich als Expert:in auch einen angemessenen Stundensatz aufrufen zu können: denn Deine Ausbildung, Erfahrung und all Herzblut, das Du in Deine Arbeit steckst dürfen sich schließlich auch auf Deinem Konto bemerkbar machen.

Du bist neugierig, wie genau Du Virtual Reality in Deiner therapeutischen Praxis nutzen kannst und was Du dazu brauchst? Ich zeige es Dir: in unserem Virtual Reality Starter-Guide.

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